Archive for 2008/02


Auf dem See, von Johann Wolfgang von Goethe

Auf dem See Und frische Nahrung, neues Blut Saug' ich aus freier Welt' Wie ist Natur so hold und gut, die mich am Busen hält! Die Welle wieget unsern Kahn Im Rudertakt hinauf, Und Berge, wolkig, himmelan, Begegnen unserm Lauf.   Aug', mein Aug', was sinkst ...

Winters Flucht

Winters Flucht       Dem Winter ward der Tag zu lang, Ihn schreckt der Vögel Lustgesang; Er horcht und hört's mit Gram und Neid, Und was er sieht, das macht ihm Leid.   Er sieht der Sonne milden Schein, Sein eigner ...

Abraham Lincoln über den Charakter eines Menschen

Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht. Abraham Lincoln

Vergeben aus tiefster Güte

Ich habe von einem Vater gelesen; Die Tochter ist beim Theater gewesen. Ein Schurke hat ihm das Mädchen verdorben, So dass es im Wochenbette gestorben. Das nahm der Vater sich tief zu Gemüte. Und als er den Schurken zu fassen kriegte, Verzieh er ihm nobel ...

Der Frosch lässt das quaken nicht!

Der Frosch lässt das quaken nicht! Warum auch wenn es ist ihm angeboren. Und so ist es auch beim Menschen, wenn angeborene Eigenschaften, lassen sich nur mit höchster Selbstdisziplin verdrängen.

Querkopf

Querkopf Ein eigner Kerl war Krischan Bolte. Er tat nicht gerne, was er sollte. Als Kind schon ist er so gewesen. Religion, Rechtschreiben und Lesen Fielen für ihn nicht ins Gewicht: Er sollte zur Schule und wollte nicht. Später kam er zu Meister Pfriem. Der ...

Man ist ja von Natur kein Engel

Nicht artig Man ist ja von Natur kein Engel, Vielmehr ein Welt- und Menschenkind. Und ringsumher ist ein Gedrängel Von solchen, die dasselbe sind. In diesem Reich geborner Flegel, Wer könnte sich des Lebens freun, Würd' es versäumt, schon früh die Regel Der Rücksicht kräftig ...

Der Schatz

Der Schatz Der Stoffel wankte frohbewegt Spät in der Nacht nach Haus. Da ging, wie das zu kommen pflegt, Ihm seine Pfeife aus. Wer raucht, der raucht nicht gerne kalt. Wie freut sich Stoffel da, Als er ganz dicht vor sich im Wald Ein Kohlenfeuer sah. Die ...

Spruch zum 1. April

April, April der macht was er will. Volksweisheit 

SMS Spruch zum 30. Geburtstag aus China

Ab 30 ändert sich das Gesicht. Sprichwort aus China

Sprichwort aus Indien vom Frühstück bis zur Frau

Ist das Frühstücks schlecht, so misslingt der ganze Tag; ist die Frau schlecht, er misslingt das ganze Leben. Ein Sprichwort welches aus Indien stammt

Sprüche aus dem Testament zum Geld

Wer das Geld liebt, bekommt vom Geld nie genug. Altes Testament

Wilhelm Busch über die Depeschenzeit

Der Hausknecht in dem »Weidenbusch« Zu Frankfurt an dem Main, Der war Poet, doch immer kurz, Denn wenig fiel ihm ein. »Ja«, sprach er, »Freund, wir leben jetzt In der Depeschenzeit, Und Schiller, käm' er heut zurück, Wär' auch nicht mehr so breit.«

Ostersprüche zur Osterzeit

Der erste Ostertag Fünf Hasen, die saßen beisammen dicht. Es macht ein jeder, ein traurig Gesicht. Sie jammern und weinen. Die Sonn' will nicht scheinen! Bei so vielem Regen. Wie kann man da legen den Kindern das Ei? O weih, o weih! Da sagte der König: So schweigt doch ...

Ostern Sprüche und Gedichte für die Familie: Das Osterei

Das Osterei Hei, juchhei! Kommt herbei ! Suchen wir das Osterei ! Immerfort, hier und dort und an jedem Ort ! Ist es noch so gut versteckt, endlich wird es doch entdeckt. Hier ein Ei ! Dort ein Ei ! Bald sind's zwei und drei ! Wer nicht blind, ...

In weltgewandten Kreisen, lernt man die rechten Redeweisen.

Hinten herum Ein Mensch, der etwas auf sich hält, Bewegt sich gern in feiner Welt, Denn erst in weltgewandten Kreisen Lernt man die rechten Redeweisen, Verbindlich, aber zugespitzt, Und treffend, wo die Schwäre sitzt. Es ist so wie mit Rektor Knaut, Der immer lächelt, wenn er haut. Auch ...

Der Winter ging, der Sommer kam

Immer wieder Der Winter ging, der Sommer kam. Er bringt aufs neue wieder Den vielbeliebten Wunderkram Der Blumen und der Lieder. Wie das so wechselt Jahr um Jahr, Betracht' ich fast mit Sorgen. Was lebte, starb, was ist, es war, Und heute wird zu morgen. Stets ...

Sehr tadelnswert ist unser Tun, wir sind nicht brav und bieder !!!

Sehr tadelnswert ist unser Tun, Wir sind nicht brav und bieder. - Gesetzt den Fall, es käme nun Die Sintflut noch mal wieder. Das wär' ein Zappeln und Geschreck! Wir tauchten alle unter; Dann kröchen wir wieder aus dem Dreck Und wären, wie sonst, recht munter. der ...

Die große Liebe und dann nocheinmal anders überlegt !!!

Ich wußte, sie ist in der Küchen, ich bin ihr leise nachgeschlichen. Ich wollt' ihr ew'ge Treue schwören und fragen: »Willst du mir gehören?« Auf einmal aber stutzte ich. Sie kramte zwischen dem Gewürze; Dann schneuzte sie und putzte sich die Nase mit ...

Ein dicker Sack – den Bauer Bolte………

Ein dicker Sack - den Bauer Bolte, Der ihn zur Mühle tragen wollte, Um auszuruhn, mal hingestellt Dicht bei ein reifes Ährenfeld - Legt sich in würdevolle Falten Und fängt 'ne Rede an zu halten. »Ich«, sprach er, »bin der volle Sack. Ihr Ähren seid nur ...

Aschenputtel von Jakob und Wilhelm Grimm

Aschenputtel Einem reichen Manne, dem wurde seine Frau krank, und als sie fühlte, daß ihr Ende herankam, rief sie ihr einziges Töchterlein zu sich ans Bett und sprach: »Liebes Kind, bleib fromm und gut, so wird dir der liebe Gott immer ...

Jugendsünden

Es saß in meiner Knabenzeit Ein Fräulein jung und frisch Im ausgeschnittnen grünen Kleid Mir vis=à=vis bei Tisch. Und wie's denn so mit Kindern geht, Sehr frömmig sind sie nie, Ach, dacht' ich oft beim Tischgebet, Wie schön ist doch Marie! Wilhelm Busch

Sie sagten sich tausend Dinge !!!

Die Liebe war nicht geringe. Sie wurden ordentlich blaß; Sie sagten sich tausend Dinge Und wußten noch immer was. Sie mußten sich lange quälen. Doch schließlich kam's dazu, Daß sie sich konnten vermählen. Jetzt haben die Seelen Ruh. Bei eines Strumpfes Bereitung Sitzt sie im Morgenhabit; Er liest in ...

Selig sind die Auserwählten

Selig sind die Auserwählten, Die sich liebten und vermählten; Denn sie tragen hübsche Früchte, Und so wuchert die Geschichte Sichtbarlich von Ort zu Ort. Doch die braven Junggesellen, Jungfern ohne Ehestellen, Welche ohne Leibeserben So als Blattgewächse sterben, Pflanzen sich durch Knollen fort. Wilhelm Busch

Wo kommen die kleinen Kinder her ?

Du warst noch so ein kleines Mädchen Von acht, neun Jahren ungefähr, Da fragtest du mich vertraut und wichtig: »Wo kommen die kleinen Kinder her?« Als ich nach Jahren dich besuchte, Da warst du schon über den Fall belehrt, Du hattest die alte vertrauliche Frage Hübsch ...

Krieg und Frieden; und wie man damit umgeht.

Man vergißt vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergißt niemals, wo das Beil liegt. Mark Twain

Julius Cäsar ein Feldherr mal aus Autor

Veni, vidi, vici. Gaius Julius Cäsar

Zitat von Marie Curie

Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss. Marie Curie

Churchill über die Demokratie

Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen. Winston Churchill

Giacomo Casanova. Je unschuldiger ein Mädchen…………

Je unschuldiger ein Mädchen ist, desto weniger weiß sie von den Methoden der Verführung. Bevor sie Zeit hat nachzudenken, zieht Begehren sie an, Neugier noch mehr und Gelegenheit macht den Rest.   Giacomo Casanova

Der Schatzgräber

Der Schatzgräber Arm am Beutel, krank am Herzen, Scheppt' ich meine langen Tage. Armut ist die größte Plage, Reichtum ist das höchste Gut! Und, zu enden meine Schmerzen, ging ich einen Schatz zu graben. Meine Seele sollst du haben! Schrieb ich hin mit eignem Blut. Und so zog ich ...

Gefunden

Gefunden Ich ging im Walde So für mich hin, Und nichts zu suchen, Das war mein Sinn. Im Schatten sah ich Ein Blümchen stehn, Wie Sterne leuchtend, Wie Äuglein schön. Ich wollt' es brechen, Da sagt' es fein: Soll ich zum Welken Gebrochen sein? Ich grub' s mit allen Den Würzlein aus, Zum Garten trug ...

Schäfers Klagelied

Schäfers Klagelied Da droben auf jenem Berge, Da steh' ich tausendmal, An meinem Stab gebogen, Und schaue hinab ins Tal. Dann folg' ich der weidenden Herde, Mein Hündchen bewahret mir sie; Ich bin herunter gekommen, Und weiß doch selbst nicht: wie. Da steht von schönen Blumen Die ganze Wiese so ...

Die Landschaft, ein Gedicht von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe Landschaft Dass alles sieht so lustig aus, So wohl gewaschen das Bauerhaus, So morgentaulich Gras und Baum, So herrlich Blau der Berge Saum! Seht nur das Wölfchen, wie es spielt Und sich im reinen Äther fühlt! Fände ich ein Niederländer hier, Er nähme wahrlich ...

Der König in Thule, von Johann Wolfgang von Goethe

Der König in Thule Es war ein König in Thule, Gar treu bis an das Grab, Dem sterbend seine Buhle Einen goldnen Becher gab. Es ging ihm nichts darüber, Er leert' ihn jeden Schmaus; Die Augen gingen ihm über, So oft er trank daraus. Und als er kam zu ...

Der Arme und das Glück

Der Arme und das Glück Ein armer Mann, verseh'n zum Graben, Wollt' jetzt ein besser Schicksal haben, Und rief das Glück um Beistand an. Das Glück erhörte sein Verlangen: Er fand, indem er grub, zwei starke gold'ne Stangen; Allein der ungeschickte Mann Sah sie ...

Weisheit aus Frankreich

Gegenwind macht den Menschen weise. Schon aus Frankreich

Sprichwörter aus Litauen

Da wo Furcht ist, da ist auch die Ehre. Sprichwort aus Litauen

Herbsttag von Rainer Maria Rilke

Herbsttag Herr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren laß die Winde los. Befiehl den letzten Früchten voll zu sein; gib ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße ...

Stark im Glauben und Vertauen

Glaube Stark in Glauben und Vertrauen Von der Burg mit festen Türmen Kannst du dreist herniederschauen, Keiner wird sie je erstürmen. Laß sie graben, laß sie schanzen, Stolze Ritter, grobe Bauern, Ihre Flegel, ihre Lanzen Prallen ab von deinen Mauern. Aber hüte dich vor Zügen In die Herrschaft ...

Der Begleiter von Wilhem Busch

Wilhelm Busch: Zu guter Letzt Der Begleiter Hans, der soeben in der Stadt Sein fettes Schwein verwertet hat, Ging spät nach Haus bei Mondenschein, Ein Fremder folgt und holt ihn ein. »Grüß' Gott!« rief Hans. »Das trifft sich gut, Zu zweit verdoppelt sich der Mut.« Der ...

Impotent, frigide oder senil ???

"Impotent ist, wenn man will, aber nicht kann. Frigide ist, wenn man kann, aber nicht mehr will. Noch schlimmer ist senil. Das ist, wenn man noch kann, noch will - aber nicht mehr weiß, was!" Gaby Köster

Der Dom zu Köln, eine Sage der Gebrüder Grimm

Der Dom zu Köln Als der Bau des Doms zu Köln begann, wollte man gerade auch eine Wasserleitung ausführen. Da vermaß sich der Baumeister und sprach: »Eher soll das große Münster vollendet sein als der geringe Wasserbau!« Das sprach er, weil ...

Die Sage: Der Berggeist

Der Berggeist Der Berggeist, Meister Hämmerling, gemeiniglich Bergmönch genannt, zeigt sich zuweilen in der Tiefe, gewöhnlich als Riese in einer schwarzen Mönchskutte. In einem Bergwerk der Graubündner Alpen erschien er oft und war besonders am Freitage geschäftig, das ausgegrabene Erz aus ...

Ich weiß ein Märchen hübsch und tief.

Ich weiß ein Märchen hübsch und tief. Ein Hirtenknabe lag und schlief. Da sprang heraus aus seinem Mund ein Mäuslein auf den Heidegrund. Das weiße Mäuslein lief sogleich nach einem Pferdeschädel bleich, der da schon manchen ...

Geburtstagsgedicht von Friedrich Schiller

Zum Geburtstag der Frau Griesbach Mach auf, Frau Griesbach! Ich bin da Und klopf an deine Türe. Mich schickt Papa und die Mama, Daß ich dir gratuliere. Ich bringe nichts als ein Gedicht Zu deines Tages Feier; Denn alles, was die Mutter spricht, Ist so entsetzlich teuer. Sag ...

Spruch von Kaiser Hui-tsung

Drei Dinge auf dieser Welt sind höchst bedauernswert. Das Verderben bester Jugend, durch falsche Erziehung, das Schänden bester Bildung durch gemeinsames Angaffen und die Verschwendung besten Tees durch unsachgemäße Behandlung. Kaiser Hui-tsung

Dwight D. Eisenhower: Aufrüsten und Krieg

Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu Essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert ...

SMS-Spruch: Wenn eine Frau nicht spricht, dann……….

Wenn eine Frau nicht spricht, soll man sie auf keinen Fall unterbrechen. Clint Eastwood

Charles Darwin über die christliche Lehre des Evangelium !!!

Ich kann es kaum begreifen, wie jemand, wer es auch sei, wünschen könnte, die christliche Lehre möge wahr sein; denn wenn es so ist, dann zeigt der einfache Text (das Evangelium), dass die Ungläubigen, und ich müsste zu ihnen meinen ...