Lumpella von Ignaz Vincenz Franz Castelli auch als Gedicht gedacht.
Lumpella
Du sahst mich in der Jugend Prangen,
Wie ein Gebild aus Himmels Höhn,
Mit züchtigen verschämten Wangen
Von Dir, mein lieber Schlande, geh’n.
Ich gieng ohn’ alles Gut und Habe,
Ins Leben irrt ich wild hinaus,
Und bat mich um eine milde Gabe
in manchem Ort, in manchem Haus.
Da kam auf einmal ein Gens d’arme,
Und nahm mich züchtig an dem Arm.
Erröthend folgt’ ich seinen Spuren,
Er brachte mich ins Zuchthaus nun,
Da hieß es, daß ich wegen Huren
Drei Jahre lang soll Buße thun.
Die Zeit ist aber jetzt vorbei,
Gottlob, ich bin nun wieder frei.
Ignaz Vincenz Franz Castelli
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