Vergangenes Glück bis hin zum Todesschlaf » Liebesgedichte

Vergangenes Glück bis hin zum Todesschlaf

Nun hast du mir den ersten Schmerz getan,
Der aber traf.
Du schläfst, du harter, unbarmherz’ger Mann,
Den Todesschlaf.

Es blicket die Verlassene vor sich hin,
Die Welt ist leer.
Geliebet hab’ ich und gelebt, ich bin
Nicht lebend mehr.

Ich zieh mich in mein Innres still zurück,
Der Schleier fällt,
Da hab’ ich dich und mein vergangnes Glück,
Du meine Welt!

Adelbert von Chamisso

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