Archive for 2009/02
Agathe
Mein ist der Sieg! Agathe liebet mich,
Sie war zu schwach bei unserm Streite.
Wir waren ganz allein: Gott Amor, sie und ich,
Und Amor war auf meiner Seite.
Heinrich Christian Boie
Gedichte von Christian Friedrich Hebbel
Lulu
Ich liebe nicht den Hundetrab
Alltäglichen Verkehres;
Ich liebe das wogende Auf und Ab
Des tosenden Weltenmeeres.
Ich liebe die Liebe, die ernste Kunst,
Urewige Wissenschaft ist,
Die Liebe, die heilige Himmelsgunst,
Die irdische Riesenkraft ist.
Mein ganzes Innre erfülle der Mann
Mit Wucht und ...
Eine Danksagung für eine Traueranzeige
In böser Stunde
Ein schwaches Stäbchen ist die Liebe,
das deiner Jugend Rebe trägt,
das wachsend bald der Baum des Lebens
mit seinen Ästen selbst zerschlägt.
Und drängtest du mit ganzer Seele
zu allerinnigsten herein,
du wirst am doch, am Ende
nur auf dich selbst ...
Sprüche in der Trauer, für den trauernden
Trauer
Auf den Tod eines Kindes
Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flücht'ger Gast im Erdenland.
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
aus Gottes Hand in Gottes Hand.
Ludwig Uhland
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Ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu ...
Zitat für das Leben von Seneca
Wer jeden Abend sagen kann:
?Ich habe gelebt? dem bringt jeder Morgen einen neuen Gewinn
Lucius Annaeus Seneca
Wie schön doch das Küssen sein kann !!!
Nimm dein Lippenpaar zurück,
das so süß verlogen schwur,
und dein Augenpaar, das Glück
sagt, doch ist mein Unglück nun -
meine Küsse gib, ach gib,
meine Lippen, seid versiegelt.
Lieb, ach Lieb war Hieb, nur Hieb,
auch mein Herz wird jetzt verriegelt.
William Shakespeare
Johann Christoph Friedrich von Schiller, deutscher Dichter Philosoph Dramatiker und Historiker
Johann Christoph Friedrich von Schiller, deutscher Dichter Philosoph Dramatiker und Historiker
Geboren:
10. November 1759 in Marbach am Neckar
Gestorben:
9. Mai 1805 in Weimar
Sein grab findet man in der Fürstengruft auf dem Historischen Friedhof in Weimar.
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Ein Gedicht von Joseph Christian Freiherr von Zedlitz, einem deutschen Schriftsteller und Dichter
Mariechen
Mariechen saß am Rocken,
Im Grase schlummert' ihr Kind;
Durch ihre schwarzen Locken
Weht' kühl der Abendwind.
Sie saß so sinnend, so traurig,
So ernst und geisterbleich;
Dunkle Wolken zogen schaurig,
Und Wellen schlug der Teich.
Der Reiher kreist' über dem Rohre,
Die Möwe streift' wild ...
William Shakespeare ein Gedicht aus Othello
Lied der Desdemona
Das Mägdlein saß singend am Feigenbaum früh,
Sing Weide, grüne Weide!
Die Hand auf dem Busen, das Haupt auf dem Knie,
Sing Weide, Weide, Weide!
Das Bächlein, es murmelt und stimmet mit ein;
Sing Weide, grüne Weide!
Heiß rollt ihr die Trän und ...
Trauergedichte für Trauerkarten
Mich läßt der Gedanke an den Tod in völliger Ruhe, denn ich habe die feste Überzeugung, daß unser Geist ein Wesen ist von ganz unzerstörbarer Natur: es ist ein fortwirkendes von Ewigkeit zu Ewigkeit. Es ist der Sonne ...
Text für ein Kondulenzschreiben
Der Tod, das ist die kühle Nacht,
Das Leben ist der schwüle Tag.
Es dunkelt schon, mich schläfert,
Der Tag hat mich müd gemacht.
Heinrich Heine
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Siehe, die Trauer, sie ist des Trauernden einziger Trost.
Robert Hammerling
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Jesus Christus: Ich will ...
Beileidwünsche
Bleibe mir, du vielgeliebtes Bild,
vollkommen, ewig jung und ewig gleich!
Laß deiner klaren Augen reines Licht
mich immerfort umglänzen! Schwebe vor,
wohin ich wandle, zeige mir den Weg
durch dieser Erde Dornenlabyrinth!
Johann Wolfgang von Goethe
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Jeder Augenblick im Leben
ist ein Schritt ...
Sprüche für eine Trauerkarte
Sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
Epheser 5,20
Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wacht mit mir.
Mein Vater, ist´s möglich, so gehe dieser Kelch an ...
Sprüche zum Beileid
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Wie können die Toten wirklich tot sein, solange sie in unseren Herzen weiterleben?
Indianerweisheit
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Es ist umsonst, daß ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt ...
Beileidswunsch
Vom Leben muß man wie vom Mahle fortspazieren,
dem Wirte danken und sein Bündel schnüren.
Voltaire
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Jesus Christus: Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.
Lukas 19,10
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Das Ewige ist stille,
laut die Vergänglichkeit;
schweigend geht Gottes Wille
über den Erdenstreit.
(Wilhelm Raabe)
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Allerseelen
Die ...
Beileidswünsche für traurige Anlässe
Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will es,
daß wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht.
Blaise Pascal: Gedanken
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Meistens belehrt erst der Verlust uns über
den Wert der Dinge.
Arthur Schopenhauer
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Der erste Gedanke Gottes war ...
Schöne Trauersprüche
Der Mensch erfährt, er sei auch, wer er mag, ein letztes Glück und einen letzten Tag.
William Shakespeare
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Der Tod ist ein Teil der Steuern.
Novalis
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Beileid Sprüche an die Hinterbliebenen
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Wir sollen die Liebe, welche wir den Toten mit ins Grab geben, nicht den Lebenden entziehen.
Wilhelm Raabe
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Nicht in das Grab, nicht übers Grab verschwendet
ein edler Mann der Sehnsucht hohen Wert.
Er kehrt in sich zurück und ...
Mottes Lied von William Shakespeare
Mottes Lied
Wenn rot und weiß die Mädchen blühn,
Hat Sünde nie ein Zeichen;
Sonst macht ein Fehltritt sie erglühn,
Die Furcht wie Schnee erbleichen,
Was Schuld sei oder Schrecken nur,
Wer möcht es unterscheiden,
Wenn ihre Wange von Natur
Die Farbe trägt der beiden?
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Trauerzitate
Wenn man mit 75 morgens aufwacht und es tut einem nichts weh, ist man tot.
Euripides
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Das Leben ist nur ein Moment, der Tod ist auch ...
Trauer Gedicht
Trauer Gedicht
Brauchst du Kraft? Bei Ihm ist Stärke.
Brauchst du Hilfe? Er ist da!
Er wird nie sein Kind verlassen;
Nein, will bei der Hand dich fassen.
Fürchte nichts, Er ist ganz nah!
Er, dein Gott, weiß Rat für alles,
Er errettet, ...
Textbeispiele für ein Beileidsschreiben
Entbehren zu müssen, den man liebt, ist noch ein Glück im Vergleich zu dem Zwang, mit dem leben zu müssen, den man haßt.
Jean de La Bruyère
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Gedicht zur Trauerfeier
Es gehört zu den traurigsten Bedingungen, unter ...
Fräulein Gigerlette von Otto Julius Bierbaum
Gigerlette
Fräulein Gigerlette
Lud mich ein zum Thee.
Ihre Toilette
War gestimmt auf Schnee;
Ganz wie Pierrette
War sie angethan.
Selbst ein Mönch, ich wette,
Sähe Gigerlette
Wohlgefällig an.
War ein rotes Zimmer,
Drin sie mich empfing,
Gelber Kerzenschimmer
In dem Raume hing.
Und sie war wie immer
Leben und Esprit.
Nie vergeß ichs, nimmer:
Weinrot war ...