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Gedichte um das Beileid auszudrücken

beileidsworte

Nun, o Unsterblichkeit, bist du ganz mein!
Du strahlst mir durch die Binde meiner Augen
mit Glanz der tausendfachen Sonne zu!
Es wachsen Flügel mir an beiden Schultern,
durch stille Aetherräume schwingt mein Geist;
und wie ein Schiff, vom Hauch des Winds entführt,
die muntre Hafenstadt versinken sieht,
so geht mir dämmernd alles Leben unter:
Jetzt unterscheid’ ich Farben noch und Formen,
und jetzt liegt Nebel alles unter mir.
Ach, wie die Nachtviole lieblich duftet! (Prinz von Homburg)

Heinrich von Kleist

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Jesus Christus: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.

Matthäus 7, 7

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Gott ist mächtig

Ist jemand unter uns, der seinem Lebensabend entgegengeht und den Tod fürchtet?
Warum diese Furcht? Gott ist mächtig!
Ist jemand unter uns, der über den Tod eines geliebten Menschen verzweifelt ist?
Warum verzweifeln? Gott kann die Kraft schenken, das Leid zu tragen.
Sorgt sich jemand um seine schlechte Gesundheit?
Warum sich sorgen? Komme, was mag. Gott ist mächtig!
Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer
als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken,
daß es in der Welt eine große, segnende Kraft gibt, die Gott heißt.
Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen.
Er will das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln -
zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit

(Martin Luther King)

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