Archaischer Torso Apollos von Rainer Maria Rilke
Archaischer Torso Apollos
Wir kannten nicht sein unerhörtes Haupt,
darin die Augenäpfel reiften. Aber
sein Torso glüht noch wie ein Kandelaber,
in dem sein Schauen, nur zurückgeschraubt,
sich hält und glänzt. Sonst könnte nicht der Bug
der Brust dich blenden, und im leisen Drehen
der Lenden könnte nicht ein Lächeln gehen
zu jener Mitte, die die Zeugung trug.
Sonst stünde dieser Stein entstellt und kurz
unter der Schultern durchsichtigem Sturz
und flimmerte nicht so wie Raubtierfelle;
und bräche nicht aus allen seinen Rändern
aus wie ein Stern: denn da ist keine Stelle,
die dich nicht sieht. Du musst dein Leben ändern.
- Das Jahr ist zu Ende
- Der gütige Wanderer
- “Nicht beeidigt” Gedicht von Wilhelm Busch
- Archibald Douglas von Theodor Fontane, König Jakob und Graf Douglas
- Von Lust zu Lüsten und von Sünd zu Sünde !!!
- Sehr tadelnswert ist unser Tun, wir sind nicht brav und bieder !!!
- Lach nicht
- Fink und Frosch
- Heinrich Heine Gedichte
- Leander und Selin von Heinrich Kleist
- Röschen
- Poetik von Friedrich Schiller
- Kinder nehmen für die Perle einen runden Kieselstein, Johann Grob !!!
- Zwischen Raubvögeln von Friedrich Nietsche, Selbstkenner und Selbsthenker
- Der Spatz
- Am Strand: Rainer Maria Rilke, Gedanken aus dem Urlaub
- Die Meise
- Johann Wolfgang von Goethe: Trost der Tränen
- Joseph von Eichendorff mit einem Gedicht über eine Tänzerin
- Gedicht über das Loben und Tadeln